Auf der AMI, der Auto Mobil International ( www.ami-leipzig.de ) in Leipzig, wird auf einem eigenen Messestand erstmals das Konzeptfahrzeug „Nios“ präsentiert. Dieses ultraleichte Fahrzeug, das unter dem Namen „Nios“ firmiert, ist eine grundlegend modifizierte Weiterentwicklung der Experimentalfahrzeuge der Zero-Reihe. „Nios“ wurde von einem Team Studierender der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, der Hochschule Merseburg (FH) und der TU Chemnitz entwickelt.
Für die Entwicklung von „Nios“ haben sich Studenten dieser drei Hochschulen unter dem Label „Hydrokultur“ – entstanden aus dem Zusammenschluss des Teams aus Halle und Merseburg, „ecoemotion“ ( www.projekt-hydrokultur.de ) und des Chemnitzer Teams „Fortis Saxonia“ ( www.fortis-saxonia.de ) – zusammengefunden.
Im Gegensatz zu den meisten Showcars ist „Nios“ ein voll einsatzfähiger Fahrzeugprototyp. Mit ihm werden die Studenten beim Shell Eco-marathon 2010 in der Klasse „UrbanConcept" starten (6. – 7. Mai 2010: Eurospeedway Lausitz, siehe www.shell.com/home/content/ecomarathon/europe). Dieser Energie-Effizienzwettbewerb richtet sich an studentische Teams aus ganz Europa. Für den Shell Eco-marathon gilt, ein Fahrzeug zu entwerfen, zu konstruieren und zu realisieren, das dann im Rennen mit einem Liter Kraftstoff über die größte Distanz fahren kann.
Bei ihrer Arbeit an dem von ökologischen Kriterien, Materialinnovationen und spektakulärem Design bestimmte Fahrzeug wurden die Studenten von den Lehrenden an der halleschen Kunsthochschule, Prof. Bernd Hanisch und Karl Schikora unterstützt. Angetrieben von einer Brennstoffzelle und einem Elektromotor verbindet „Nios“ durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe Kraftstoffeinsparung mit Ressourcenschonung. Zudem können sich erstmals zwei Passagiere im urbanen Raum ohne den Verzicht auf Sicherheit, Ergonomie und Stauraum fortbewegen. Die Fahrzeugmasse beträgt nur 160 kg, dennoch konnte durch den Einsatz von Holz, Baumwolle und Basalt die Gesamtenergiebilanz gesenkt werden. Nicht nur der Fertigungsprozess ist Bestandteil des ökologischen Gesamtkonzeptes, sondern auch die Nutzung über die Fahrzeuglebensdauer hinaus. Mit annähernd 70 Prozent regenerativen Materialien und rund 90 Prozent Recyclingfähigkeit sticht „Nios“ damit in der Gesamtenergiebilanz hervor.
Interessenten finden den Messestand von „Hydrokultur“ auf der Leipziger Auto Mobil International (vom 10. bis 18. April 2010, täglich von 9 – 18 Uhr) am Messestand in Halle 3 / D 42.
Postanschrift:
Institut CA&D e.V.
Prof. Bernd Hanisch
PSF 20 02 52
06003 Halle (Saale)
Pressekontakt: Sandra Hölzl, zandrab88@gmx.de, 0163 / 2872332
Ein druckfähiges Foto des Konzeptfahrzeugs „Nios“ (als 3D Rendering, erstellt von Christian Molnar) finden Sie unter nios.projekt-hydrokultur.de/51.html.
Hochschul-Pressestelle der Burg Giebichenstein hochschule für Kunst und Design Halle / 6. April 2010






